Universal Music, Warner Music, Reviderm AG, ProSiebenSat1, Burda Media, RTL2, Staatsministerium für Bildung & Kultus, Wissenschaft & Kunst, Final Relationship Records und mehr



Quelle: Ebersberger Zeitung von Josef Ametsbichler - 12/2015


Quelle: SOUNDCHECK Magazin von Florian Zapf - 07/2014

Quelle: Süddeutsche Zeitung Ebersberg von Alina Schimansky - 02/2016


Quelle: Chiemgau Online - 2012


 

„Du kannst dir noch so tolle Dinge kaufen, sie nützen dir gar nichts, wenn du das Handwerk nicht beherrschst.“ 

 

Interview mit Manuel Weiss, Geschäftsführer von Weiss Entertainment

 

 

Weiss Entertainment produziert Musikvideos für groß und klein. Ob Mainstream Label oder Newcomerband-jeder hat hier das Recht auf eine vernünftige Musikclipproduktion aus Leidenschaft. Wir haben Produzent und Regisseur Manuel Weiss (30) zum Interview in München getroffen.

 

Wie siehst du die Entwicklung des Musikvideos?

Musikvideos bleiben dank dem Netz immer präsent und haben einen festen Sitz in unserer Medienkultur. Natürlich ist das Budget der Musikindustrie durch illegale Downloads drastisch gesunken und demnach gibt es nur noch wenige Produktionsfirmen, die auf Musikvideos setzen. Doch dank digitaler Technik ist es nun auch für weniger Geld möglich professionell zu produzieren. Ein neuer Markt  spült neue Leute ins Geschäft. Ich rede aber nur von deutschen Verhältnissen. In Amerika werden mehr Platten verkauft und Konzerte veranstaltet. Da sind die Budgets noch immer ordentlich hoch.

 

Wie steht es im digitalen Zeitalter um die Konkurrenz?

Sie sind überall. Jeder kann sich heutzutage eine Kamera leisten und technisch gesehen auf hohem Niveau drehen. Aber trotzdem gilt: Du kannst dir noch so tolle Dinge kaufen, sie nützen dir gar nichts, wenn du das Handwerk nicht beherrschst. Knowhow und Qualität werden sich immer durchsetzen und deshalb mache ich mir keine Sorgen.

 

Wer sind deine Kunden?

Meistens sind es Newcomer Bands aus ganz Deutschland. Sie nutzen, wie alle, das Internet als Werbefläche für ihre Band und sind dankbar um ein gutes Video, was sie nicht das Haus ihrer Eltern kostet. Mittlerweile kommen auch größere internationale Plattenlabels auf mich zu, da sie an meiner Arbeit interessiert sind. Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Ich bin glücklich, da meine ersten Ziele schneller erreicht wurden als gedacht.

 

Je kleiner die Band desto kleiner das Budget – wie kann man davon leben?

Aktuell (Stand 2012) gar nicht! Es geht um den Einstieg in eine hart umkämpfte Branche. Da kann man nicht zu teuer einsteigen, sonst geht der Kunde woanders hin. Mit der Zeit wachsen die Referenzen, die Qualität, die Anfragen und am Ende die Preise. Diese Entwicklung ist auch notwendig, wenn ich ernsthaft eine Firma betreiben möchte.


Wo siehst du deine Firma in 10 Jahren?

Ich möchte zu einer Filmproduktion aufsteigen, die hochwertiges Kino produziert. Ob das innerhalb der nächsten 10 Jahre passiert, bleibt abzuwarten.

 

Für welche Band würdest du nie ein Video machen?

Da fallen mir schon ein paar ein aber das wäre nur Werbung, die sie nicht verdient haben.

 

Welches Video hättest du gerne gedreht?

Für die Foo Fighters hätte ich gerne Everlong und Learn to fly gemacht. Ansonsten hätte ich gerne ein neues Video für Pantera produziert. Aber das ist leider nicht mehr möglich.

 

Quelle: Thomas Kohl - 2012


Auszug aus dem Bericht in Chiemgau-Online von Thomas Thois und Max Heilmayr:

Nachdem die MHMK-Hochschule mit 1900 Studierenden und 80 Professoren an den Standorten München, Stuttgart, Köln, Hamburg und Berlin in der Medien- und Designbranche bestens vernetzt ist, sind auch die Preise hochkarätig. So kann sich die LischKapelle über 500 Euro Startkapital zur Finanzierung eines Projektes auf der Musik-Internetseite „Sellaband“ freuen. Außerdem dürfen die Vier einen Musikvideodreh mit der Produktionsfirma Weiss Entertainment machen und einen Studiotag im „Musikzimmer“ des Tonstudios München verbringen. Mit dem professionellen Bandmanagement durch die MHMK-Studenten wird dem Trostberger Quartett mit seinem handgemachten Bavaro-Indie-Pop eine vielversprechende Plattform für weitere erfolgreiche Schritte im Musikgeschäft geboten.
„Das sind wirklich sehr sinnvolle Preise, eine optimale Starthilfe“, freut sich Andreas Torwesten. „Wir verfolgen zwar nach wie vor die Devise, dass uns das Musikmachen vor allem immer Spaß machen muss und das Studium vorgeht. Aber das Ganze auf professionellere Beine zu stellen, darauf haben wir schon Lust. Natürlich müssen wir uns dafür auch noch besser organisieren.“ Das wird künftig etwas schwieriger, weil Karin Lischka im Rahmen ihres Jazzgesang-Studiums nach Würzburg wechseln will. „Aber das kriegen wir schon hin“, ist Andreas Torwesten überzeugt. „Und es wäre toll, wenn wir die Möglichkeit jetzt nutzen und am Ende mit einem eigenen Album und einem Video dastehen“, so Andreas Torwesten.


Quelle: Chiemgau Online - 2012


Feierwerk Fachstelle Pop über Weiss Entertainment: 

Manuel Weiss ist Musiker, Konzeptionist, Kameramann und Drehbuchautor. Als er 1993 im zarten Alter von 11 Jahren im Kino den Film „Jurassic Park“ sah, stand der Traumberuf fest: Regisseur. Nach etlichen Drehversuchen, DIY-Geschichten mit nachgestellten Filmszenen und einer Jugend in Paris, verschlug es den Nachwuchsfilmemacher zurück nach Deutschland, wo er an der Macromedia eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton machte. Manuel Weiss’ Abschlussfilm erhielt eine Förderung der JFF Bayern und lief beim afk auf Rotation.
Im Sommer 2004 verlagerte sich der Fokus auf die Musik: Nach einigen Monaten in der Ska-Truppe Ill At Ease gründete Manuel Weiss zusammen mit IAE-Kollegen Nils Klippe die Rock-Formation Jenson, mit der neben einem Clubkonzert in New York und der Unterzeichnung des eigenen Plattenvertrags auch die ersten, professionellen Musikvideos folgten.
Inzwischen hat sich Manuel Weiss wieder vollständig dem Filmemachen gewidmet und seine Karriere als Schlagzeuger an den Nagel gehängt. Seit 2010 dreht er mit eigenem Equipment Musikvideos, kümmert sich um Locations und Maske, erarbeitet gemeinsam mit den Künstlern die Ideen für die Clips, führt Regie, schneidet und produziert. Gerade für Nachwuchsmusiker, deren Budget in der Regel nicht dem eines Profis entspricht, hat Manuel ein offenes Ohr und vor allem eine Kamera am Start: Mit einer gehörigen Portion Leidenschaft, einem tollen Team und viel Kreativität wird zusammen mit den Newcomern (u.a. Hope Dies First, Tanertill, Sarah Sophie) an Video-Ideen gefeilt, die Ergebnisse können sich sehen lassen!

 

Quelle: Feierwerk.de - 2011